Die kleine Prinzessin
Michael Maschka · 2010
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Die kleine Prinzessin
Michael Maschka · 2010
Material
Öl auf Leinwand
Dimensions
150 × 50 cm
Das Bild zeigt den Übergang der Entwicklung eines Mädchens von der Kindheit zum Erwachsenwerden. Hinter ihr im Regal befinden sich die Requisiten der verlorenen Kindheit, die achtlos zurück gelassen werden. Sie fühlt sich wie eine Prinzessin, der vermeintlich alle Möglichkeiten offen stehen. Doch die aus einer Blechdose selbst gebastelte Krone ist nicht echt - die Gefahr liegt in der Überhebung des eigenen Selbst, das noch nicht die erforderliche Erfahrung und Reife besitzt. Denn der Weg, der vor ihr liegt, weist in zwei sehr unterschiedliche Richtungen: Der eine ist steinig, d. h. er führt in den Materialismus, dargestellt durch den Geldschein im Strumpfband. Der andere Weg - der Rosenweg - ist der Weg der Liebe, der in eine bessere Welt führt, versinnbildlicht durch den lichtdurchfluteten Wald und das Einhorn als Symboltier der Phantasie. Die Warnung, die der verzauberte Froschkönig ihr ins Ohr flüstert, lautet daher: „All that Glitters is not Gold.“ Nicht alles was glänzt, ist Gold! Der verwunschene Frosch will und muss erlöst werden, damit das höhere Selbst (Prinz) geboren werden kann. Die goldene Kugel, auf der er sitzt, steht für die verlorene, goldene Welt der Kindheit. Das Bild wurde 2010, anlässlich einer Ausstellung im Grand Palais in Paris, mit der Broncemedaille der SOCIÉTÉS DES ARTISTES FRANCAIS ausgezeichnet.
